Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft

Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft fördert internationale Projekte, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen.
Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft
Friedrichstraße 200
10117 Berlin

Die Förderziele der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft

Die Stiftung fördert gemeinnützige internationale und interkulturelle Projekte, die sich mit der Entstehungsgeschichte und den Methoden der nationalsozialistischen Ideologie auseinandersetzen. Dabei konzentriert sich die Stiftung laut Satzung auf die Förderung von Projekten mit folgenden Themengebieten:

  • Verfolgten-/Flüchtlings-/Vertriebenen-/Aussiedlerhilfe
  • Zivilbeschädigten-/Behinderten-/Kriegsopferhilfe
  • Andenken an Verfolgte, Kriegs- und Katastrophenopfer
  • Erziehung, Volks- und Berufsbildung
  • Demokratisches Staatswesen
  • Entwicklungszusammenarbeit
  • Wissenschaft und Forschung
  • Völkerverständigung

Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft wurde im Jahr 2000 gegründet, um in erster Linie bis zum Jahr 2006 Entschädigungszahlungen an ehemalige NS-ZwangsarbeiterInnen zu leisten. Ca. 360 Mio. € des Gründungskapitals wurden für die Fördertätigkeit der Stiftung vorgesehen. Gemeinnützige Projekte werden durch die Stiftung bis zu einer Höhe von durchschnittlich 26.000 € unterstützt.

Voraussetzungen für die Förderung

Anträge auf Unterstützung durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft können nur für Projekte gestellt werden. Es werden Fördermittel an Projekte von gemeinnützigen Organisationen in ganz Deutschland vergeben. Des Weiteren werden durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft auch Projekte in Israel, Nordamerika, Mitteleuropa und Osteuropa berücksichtigt.

Die Stiftung nimmt Anfragen zu Förderanträgen per Briefpost oder E-Mail sowie telefonisch entgegen und hat auf ihrer Webseite

umfangreiches Material für Antragsteller erarbeitet, so z. B. Leitlinien, Förderungsgrundsätze und ein FAQ.

Beispielprojekte der Stiftung

Förderung im Bereich Völkerverständigung

Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft förderte im Jahr 2016 Begegnungen mit ehemaligen Zwangsarbeitern, veranstaltet vom Roter Baum e. V. Leipzig. In diesem Projekt trafen junge engagierte Deutsche NS-Überlebende in Litauen und setzten sich mit den Themen Verfolgung, Antisemitismus und Erinnerungskultur auseinander.

Die Stiftung förderte 2016 zudem einen Workshop zur Geschichte der nationalsozialistischen Lager und Vernichtungsstätten in Aix en Provence in Frankreich. Veranstalter war die Gedenkstätte Grafeneck e. V. in Gomadingen in Kooperation mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin.

Projekte im Ausland möglich?

Ja

Geförderte Themenbereiche

10.000+
weitere Förderungen
Fördermittelcheck für
Non-Profits in 2 Minuten
Gründungsjahr

Weitere Förderungen im Bereich Verfolgten-/Flüchtlings-/Vertriebenen-/Aussiedlerhilfe

Weitere Förderungen im Bereich Zivilbeschädigten-/Behinderten-/Kriegsopferhilfe

Weitere Förderungen im Bereich Andenken an Verfolgte, Kriegs- und Katastrophenopfer

Weitere Förderungen im Bereich Erziehung, Volks- und Berufsbildung

Weitere Förderungen im Bereich Demokratisches Staatswesen

R

Robert Bosch Stiftung: Globale Fragen

Das Ziel der Robert Bosch Stiftung im Bereich „Globale Fragen“ liegt in der Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen am gesellschaftlichen Leben. Zu den Themen gehören Demokratie, Einwanderungsgesellschaft, Frieden, Klimawandel und Migration.

Förderhöhe

5.000.000 €

Antrag

Jederzeit

Weitere Förderungen im Bereich Entwicklungszusammenarbeit

H

Het Actiefonds

Het Actiefonds unterstützt Bürgerbewegungen und Aktivismus für Menschen- und Migrant*innenrechte, Umwelt, Frieden und gegen Rassismus auf der ganzen Welt.

Förderhöhe

2.000 €

Antrag

Jederzeit

Weitere Förderungen im Bereich Wissenschaft

Weitere Förderungen im Bereich Völkerverständigung